| Tal und Dorf |
| Die verträumte Schönheit der Landschaft, die imposanten
Berge, die urtümlichen Dörfer und die Freundlichkeit und Bescheidenheit der
Bewohner geben dem Tal seinen besonderen und eigenen Charakter, der sonst
nirgends zu finden ist. Oft hat man den Eindruck, dass die Zeit stehen
geblieben ist und man sich in einer andern Welt befindet. Im Bergell erlebt man Südländisches und Hochalpines, Tatendrang und Musse, Gegenwart und Vergangenheit gleichzeitig. |
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| Das Bergell und Vicosoprano erreicht man über das Engadin und den Malojapass. Der Malojapass ist faszinierend gebaut. Er ist ein wichtiger Übergang nach Italien. Von hier aus startet man auch zur bekannten Bergeller Wanderung, "La Panoramica" |
Auf der ersten Talstufe liegt das kleine Dorf Casaccia. Casaccia war bis vor wenigen Jahrhunderten Strassenscheide zur Alpenüberquerung über den Septimerpass. |
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Vicosoprano liegt in der Mitte das Tales. Seine stattlichen
Patrizerhäuser sowie der mittelalterliche Rundturm sind Markenzeichen dieses
Dorfes. In Vicosoprano geniesst man eine gute Infrastruktur. (weitere Info hier klicken!) |
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In Stampa steht das Talmuseum Ciäsa Granda. Ein Besuch ist mehr als lohneswert. Hier wohnte auch die Künstlerfamilie Giacometti. Die Grabstätte dieser Familie ist in Borgonovo. |
| Etwas weiter südlich sind die beiden malerischen Dörfer
Bondo und Promotogno. Von hier aus bestaunt man den Piz Badile und den Pizo
Cengalo oder wandert der rauschenden Bondasca nach in die Sciora-Hütte. Von
hier aus startet man zu schwierigen Klettertouren, oder geniesst einfach die
spezielle Atmosphäre. |
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Ganz im Süden des Bergells kommt man schliesslich nach
Castasegna, dem Grenzort zu Italien. Hier wachsen bereits erste Palmen in
den Gärten. Oberhalb Castasegna liegt das viel erwähnte Soglio. Hier findet
man den grössten Edelkastanienwald Europas. Im Herbst rauchen hier die "Cascine".
Segantini nannte diesen Ort "Schwelle des Paradies." Ebenfalls in Soglio endet die Anfangs erwähnte "La Panoramica". Nach der eindrücklichen Wanderung kann man sich unter Mammutbäumen in einem lauschen Gartenrestaurant verwöhnen lassen. |