Das Haus

Im Bergell, einem besonderen Bündner Südtal, steht das Ferienhaus im Dorf Vicosoprano .

Im Holzchaletstil gebaut und rustikal eingerichtet, eignet es sich als Ferienhaus für Familien (1-2) oder für Kleingruppen. Auch Ehepaare und Einzelpersonen können sich in diesem Haus sehr wohl fühlen. Das Haus ist nicht rollstuhlgängig (Treppen).

Zum Haus gehört viel Umschwung. Die Kinder kann man bedenkenlos spielen lassen, da alles eingezäunt ist. Im Garten lädt eine einfache Feuerstelle zum Grillieren ein.

 


Geschichte
 
Das Haus "Casa Weber" hat eine besondere Geschichte. Anfangs dieses Jahrhunderts stand das Haus an der Weltausstellung in Paris. Es wurde nach der Weltausstellung von einem Hotelier aus Chiavenna abgebrochen und in Vicosoprano wieder aufgebaut. 1967 wurde es der Stiftung Gott hilft geschenkt. Wie es zu dieser Schenkung kam erzählt der erste Eintrag im Gästebuch der "Casa Weber":   

"1967: Der Ortsname Vicosoprano hat in der Geschichte der Kinderheime "Gott hilft" immer einen besonderen liebenswerten Klang. Hier hatte eine der ersten und treusten Freundinnen des Werkes ihr elterliches Haus. Frau Professor Kausch - Maurizio, bei uns Grosstante genannt, verbrachte die Sommermonate hier. Und immer war das stattliche, von Geschichte umwobene Haus im Dorfkern offen für Mitarbeiter und Kinder des Werkes, wo sie als Gäste herrliche Ferien verlebten. Wie hat Grosstante allemal die müden Wanderer vom Septimer oder Maloja kommend herzlich begrüsst mit flatterndem weissen Taschentuch am Bergstock! Wie hat sie alle erquickt mit feinem "Bircheressen"! Als dann umständehalber die Reisen ins Bergell aufhörten, vermissten wir die Ferienromantik. Wie erfreut waren wir deshalb, als wir von Lugano benachrichtigt wurden, dass der Stiftung Gott hilft ein Haus in Vicosoprano vermacht wurde, mit der Bestimmung, Kindern und Mitarbeitern ein Ferienheim zu sein. Sicher dürfen wir hinter dem grossen Geschehen noch ein wenig "Grosstantes" Einfluss verspüren, die in ihrer Heimat viel von Gott hilft Erlebnissen weitergab. Die Stiftung hat das grosse Geschenk mit tiefem Dank angenommen, als ein weiteres Zeichen dafür, wie treu Gott für seine "Mitarbeiter" sorgt. Möchten alle, die hier Ferien verbringen, sie als Geschenk des himmlischen Vaters geniessen! Wir haben es zu lehen und wollen durch unsere Gegenwart Gott ehren."

 

Lage
 
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